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Taktische Probleme in den Kampfsportarten -
Die Funktion der Taktik und die Prinzipien ihrer Unterweisung in den Kampfsportarten: Am Beispiel des Boxtrainings

Datenbank SPOWIS des IAT: 1992

Titel: Problemi tattici negli sport di combattimento -
Funzione della tattica, e principi del suo insegnamento negli sport di combattimento: l'esempio del pugilato.
übersetzter Titel:Taktische Probleme in den Kampfsportarten -
Die Funktion der Taktik und die Prinzipien ihrer Unterweisung in den Kampfsportarten: Am Beispiel des Boxtrainings
Autorin / Autor: P. Delfini
Gesamttitel: Riv. Cult. Sport.
Jahr: 1992
Schlagwörter:
  • Kampfsportarten, Sozial- und Geisteswissenschaften, Trainingswissenschaft
  • ANGRIFF, VERTEIDIGUNG, RELATION, TECHNISCHE FERTIGKEIT, SPORTPSYCHOLOGIE, HANDLUNGSREGULATION, DIDAKTIK, TRAININGSKONZEPTION, TAKTISCHE FERTIGKEIT, KAMPFSPORT, BOXEN
Erscheinungsvermerke: Roma 11(1992)25, S. 30 - 34, 25 Lit., 1 Tab., 8 Abb.
Dokumentenart: Zeitschriftenartikel Referat
Referat: Die Zweikampfsportarten werden in den Rahmen der sog. "Situationssportarten" gestellt und hier als "Sportarten mit direktem Gegnerkontakt" bezeichnet. Dazu gehören neben dem Boxen noch Ringkampf, Judo, Karate, Taekwondo, Fechten u. ä., während als "Sportarten mit indirektem Gegenerkontakt" Tennis, Tischtennis und Badminton gelten. Die Sportspiele (Fußball, Basketball, handball, Eis- und Rasenhockey, Rugby, Wasserball usw.) sind die dritte Untergruppe der Situationssportarten. Die Taktik wird im Boxen als ein entscheidender Leistungsfaktor aufgefaßt, weshalb ihr auch ein wichtiger Platz im Training zuzuordnen ist. Quantität und Qualität des Taktiktrainings bestimmen entscheidend die taktische Leistungsfähigkeit des Boxers. Die Möglichkeiten zu taktischen Entscheidungen während des Kampfes und deren wirksame Anwendung hängen weiterhin in hohem Maße von der Leistungsfähigkeit einiger psychischer Prozesse ab (Gedächtnis, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und damit zusammenhängende Vorgänge), die dementsprechend ebenfalls trainiert werden müssen. Voraussetzung für die optimale taktische Leistung im Wettkampf ist selbstverständlich die dem Leistungsalter entsprechende optimale Ausbildung der physischen, technischen und koordinativen Fähigkeiten des Boxers sowie dessen Motivation. Erst diese Fähigkeiten geben ihm überhaupt die Möglichkeit, taktische Varianten in den Wettkampf von sich aus einzubringen. Unter diesen Voraussetzungen werden didaktische Aspekte des Taktiktrainings behandelt, wobei die taktischen Mittel PASSIVE VERTEIDIGUNG, AKTIVE VERTEIDIGUNG, ANGRIFF, GEGENANGRIFF behandelt werden. Ein guter Boxer sollte alle diese Mittel so beherrschen, daß er sie entsprechend seinem taktischen Plan oder entsprechend der taktischen Entwicklung des Wettkampfs aktiv nach eigenem Entschluß zum richtigen Zeitpunkt, auch unter Berücksichtigung seiner aktuellen physischen Möglichkeiten, in Anwendung bringen kann. Die zum jeweiligen Zeitpunkt richtige Taktik verlangt einen optimal arbeitenden Entscheidungsprozeß des betreffenden Sportlers. Die psychologischen Parameter dieses Entscheidungsprozesses, insbesondere die Teile Wahrnehmung, Gedächtnis, Erkennen einer neuen Situation und Aufmerksamkeit werden in diesem Zusammenhang behandelt.
Standort:
Quelle:SPOWIS
IAT Leipzig

Freie Terme:
(Ergebnisse der Terminologiedatenbank zu diesem Satz)

SPORTPSYCHOLOGIEacademic sport psychology, exercise psychology, sport and exercise psychology, sport psychology
HANDLUNGSREGULATIONaction regulation
KAMPFSPORTcombat sport
Kampfsportartencombat sports
Trainingswissenschaftscience of sports training, science of training, training science
Index: presto2    Stand: 22.04.2018 22:18