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Dissertation: Kevin Heisey


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Dissertation: Kevin Heisey

Dissertation / Doktorarbeit / Thesis

Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Sportökonomie und Sportmanagement
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Heisey, Kevin (2009): Estimating the Intangible Benefits of Hosting the 2016 Olympic and Paralympic Games for Potential Bid Cities:~\\ Berlin, Chicago, and San Francisco

Zusammenfassung:
(KURZFASSUNG)
Zu den wichtigsten möglichen Effekten, die durch die Ausrichtung von Olympischen und
Paralympischen Spielen erzielt werden, gehören intangible Effekte wie zum Beispiel
Nationalstolz, ein besseres Image des Austragungsorts, das historische Erbe im Anschluss an
eine erfolgreiche Austragung Olympischer Spiele sowie der “Wohlfühlfaktor“. Viele Ökonomen
haben bereits die ökonomischen Effekte der Austragung Olympischer Spiele anhand von
Einkommensmessung und ökonometrischen Verfahren analysiert, welche jedoch nicht die
möglichen enormen intangiblen Effekte messen. In dieser Dissertation werden mithilfe der
Contingent Valuation Methode die von den Einwohnern erwarteten intangiblen Effekte in drei
Städten gemessen, welche sich für die Teilnahme am Vergabeverfahren bewerben möchten:
Berlin, Chicago und San Francisco.
Zusätzlich zu den Schätzungen im Hinblick auf die intangiblen Effekte, welche die
Einwohner jeder Stadt erwarten, wird eine neue hypothetische Fragevariante zur Erfassung einer
bestimmten Bereitschaft in den Olympischen Kontext eingeführt, nämlich die Bereitschaft zu
ehrenamtlicher Arbeitszeit (willingness to volunteer time). Überdies werden die Bedingungen
untersucht, unter denen die Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeitszeit als ein Proxy für die
herkömmliche Zahlungsbereitschaft für Steuern, Gebühren oder Spenden gebraucht werden
kann, falls die Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeitszeit einen adäquaten hypothetischen
Fragevariante für zukünftige Contingent Valuation Studien in verschiedenen potenziellen
Austragungsstädten in Ländern mit niedrigem Einkommen darstellen kann. Des Weiteren wird
ein Maß bezüglich der Intensität der Befürwortung vorgestellt, welches mithilfe der Ergebnisse
der Contingent Valuation Frage und der Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeitszeit das Ausmaß
der öffentlichen Unterstützung der Bewerbung in verschiedenen potentiellen Bewerbungsstädten
vergleichbar machen kann.
Die Ergebnisse aus drei Städten werden miteinander verglichen und mithilfe
ökonometrischer Modelle werden Zusammenhänge im Hinblick auf die Bereitschaft der
Einwohner, Geld oder Zeit für die Unterstützung einer Olympiabewerbung aufzubringen,
analysiert. Im Rahmen weiterführender Ergebnisse wird dargestellt, wie das Geschlecht der
Befragten und die Begeisterung für populären professionellen Sport die Unterstützung der
Olympiabewerbung der eigenen Stadt beeinflussen.

(ABSTRACT)
Among the most significant potential benefits that can be gained from hosting the Olympic and Paralympic Games are intangible benefits such as community pride, an enhanced global image of the host city, the historic legacy that follows the successful hosting of an Olympic Games, and the “feel good factor”. Economists have analyzed the economic impact of hosting the Olympic Games using income accounting and econometric approaches that fail to formally assess the potentially enormous intangible impact. In this dissertation the contingent valuation method is used to estimate the intangible benefit anticipated by the residents of three potential Olympic bid cities; Berlin, Chicago, and San Francisco.
In addition to estimates of the intangible benefits residents expect to experience in each city, a new hypothetical payment method, willingness to volunteer time, is introduced in the Olympic context. The circumstances under which willingness to volunteer time might be used as a proxy for the traditional willingness to pay in taxes, fees or donations will be explored as well if willingness to volunteer might be an appropriate hypothetical payment method for future contingent valuation studies of potential host cities from lower income countries. I also propose a measure of intensity of preference that can use contingent valuation results and the willingness to volunteer measure to compare the depth of public support for potential bids to host the Olympic Games.
Results from the three cities are compared and empirical econometric models are used to understand the relationship between resident’s willingness to donate money or time in support of an Olympic bid. Other key results relate how gender and avid following of popular professional sports affect support for home city Olympic bids.


25.06.2017 - 03:28