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Dissertation: Ralf Lindschulten


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Dissertation: Ralf Lindschulten

Dissertation / Doktorarbeit / Thesis

Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Motorik und Bewegungstechnik
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Lindschulten, Ralf (2008): Leistungsphysiologische Untersuchungen im Handbikesport bei Menschen mit einer Verletzung oder Erkrankung des Rückenmarks

Zusammenfassung:
Leistungsphysiologische Untersuchungen im Handbikesport bei Menschen mit einer Verletzung oder Erkrankung des Rückenmarks

Handbiken ist im letzten Jahrzehnt eine beliebte Sportart für Menschen mit einer Rückenmarksverletzung oder einer Amputation der unteren Gliedmaßen geworden. Innerhalb der letzten Jahre konnte eine enorme und permanente Leistungssteigerung im Spitzensport beobachtet werden. Dies spiegelt sich besonders in den Siegerzeiten wieder.
Da eine komplexe Schädigung des Rückenmarks in Abhängigkeit von der Lokalisation der Beeinträchtigung des autonomen Nervensystems einhergeht, wurde in der vorliegenden Arbeit (unter Berücksichtigung dieser Beeinträchtigungen) der Einfluss von leistungsphysiologischen, biomechanischen sowie taktischen Faktoren auf die Leistung beim Handbiken untersucht.
Die Untersuchung besteht aus folgenden Teilstudien:
Teilstudie I: „Leistungsreduzierung beim Handbiken durch Fahren im Windschatten bei drei definierten Geschwindigkeiten“
Teilstudie II: „Relevanz leistungsphysiologischer Verfahren und Parameter für die Wettkampfergebnisse sowie deren Prognose beim Handbiken“
Teilstudie III: „Hämatologische Parameter und der Eisenstatus von Athleten (Handbike) mit einer paraplegischen Lähmung“
Teilstudie IV: „Aktivierungsmuster von sechs Muskeln während einer Armergometrie bei einem stufenförmigen Belastungstest in Bezug zum vorliegenden Drehmoment“
Teilstudie V: „Einfluss unterschiedlicher Kurbelhöhen auf spirometrische, metabolische und elektromyographische Parameter“
Insgesamt nahmen 51 Probanden teil, davon 31 männliche Sportstudenten und 20 männliche Sportler mit einer Erkrankung oder Verletzung des Rückenmarks.

Weiterführende Studien in diesem Fachgebiet sollten die vorliegenden Ergebnisse zur weiteren Optimierung der Sportart Handbike einbeziehen sowie offen gebliebene Fragen beantworten.

Analysis of physiological, neuromuscular and haematological parameters at hand cycling in athletes with a spinal cord injury or an amputation
Hand cycling has become a popular kind of sport for people with spinal cord injury (SCI) or amputation of lower extremities last decade. Within last years an enormous and permanent improved performance could be observed in top-level sport. This is reflected particularly at the winner times.
Complete SCI is accompanied by failure of motor and sensitive functions as well as a strong impairment of autonomous nervous system into dependence of the localization of the paralysis. The influence of physiological performance, biomechanical as well as tactical factors (under consideration of these impairments) on the performance was examined in this work.

The examination consists of following five partial studies:
Part I: „Power output reduction at hand cycling by driving in slipstream at three defined speeds”
Part II: “Relevance of physiological tests and these parameters for competition results”.
Part III: “Haematological parameters and iron status of athletes (hand cyclists) with a spinal cord injury”
Part IV: “Neuromuscular patterns of six muscles during an arm cranking exercise at an incremental stage test with respect to torque production”
Part V: “Influence of different crank heights on pulmonary, metabolic and neuromuscular patterns”:

The present results should be included in secondary studies in this area for the further optimization of the kind of spot hand cycling.


29.04.2017 - 03:18